Pinot Noir von zwei Neuen aus dem Rheingau - na ja, so neu nun auch wieder nicht!

23.10.2014 11:40

...der kleine Weinkoch hatte wie immer sehr, sehr lange darüber nachgedacht, was er denn in seinem ersten Blogeintrag schreiben könne. Sollte er vielleicht über Biowein oder das Thema Nachhaltigkeit schreiben? Diese beiden Themen lagen ihm wohl am Herzen, aber er wollte seine Leser nun nicht gleich zu Beginn seiner Karriere als Blogger über alle Maßen langweilen. Während er so vor sich hin überlegte, machte er das, was er am Besten konnte, nämlich eine Flasche Wein auf, einen Pinot Noir 2013, den ihm ein Weingut aus dem Rheingau geschickt hatte. Das Weingut hieß 49POINT9 und 2013 war der erste Jahrgang des Weingutes. Den Riesling Geisenheimer Mönchspfad von Michael Sobe und Maik Werner, die beide in Geisenheim studiert haben und schon einige internationale Erfahrung im Weinmachen gesammelt haben, hatte er schon verkostet und für großartig befunden.

Er war also sehr gespannt. Und als er den Wein dann im Glas hatte und den ersten Schluck genommen hatte, wusste der kleine Weinkoch plötzlich, über was er schreiben würde. Über diesen Wein!

Im ersten Moment erschien ihm der Pinot Noir durchaus anstrengend. Da war viel Säure und viel Holz. Aber als er den Wein etwas länger im Mund hatte, passte das Puzzle plötzlich zusammen, und er spürte, was ihm die beiden Schöpfer dieses Pinot's mitteilen wollten. Der kleine Weinkoch überlegte, wie er den Wein am Besten beschreiben konnte. Er überlegte hin und her, aber das beste Wort, das im einfiel war "ambivalent". Er musste an einen guten Freund denken, der zwar einen schwierigen Charakter hatte, aber, wenn man hinter die Fassade blickte, offenbarte sich ein wahnsinnig spannender und liebenswerter Mensch. 

So ähnlich erging es dem kleinen Weinkoch mit diesem Pinot Noir. Der Wein war bei aller Kraft und Spannung wahnsinnig erfrischend, aber eben doch auch sehr komplex. Und ehe er sich versah, war die Flasche leer - schade.

Der kleine Weinkoch fragte sich, was denn so ein Wein kosten würde. Sicher deutlich mehr als 20 Euro. Also fragte er die beiden Schöpfer dieses Weines und zu seiner Überraschung kam heraus, dass der Wein nur 15 Euro kosten sollte.

Wieder einmal war der kleine Weinkoch überzeugt davon, dass gerade solche Weine es verdient hatten, dass die ganze Welt sie kennenlernen  müsse und er war mal wieder sehr, sehr froh, dass er aus einem so großartigen Weinland wie Deutschland kam...

Pinot Noir 49POINT9

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Der kleine Weinkoch
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